Zeichenunterricht am Tiergehege

Am letzten Freitag vor den Sommerferien war die Klasse 3a mit den Studentinnen Tabea Stehle und Lisa Varchmin sowie ihrer Klassenlehrerin Barbara Karcher am Tiergehege.

Tiere vor Ort zu zeichnen ist gar nicht so leicht, da die Tiere ständig in Bewegung sind. Die einzige Ausnahme waren die beiden Jungstörche auf ihrem Nest. Was tun?

Nach anfänglicher Verzweiflung lockten die Jungs und Mädels Schafe, Ziegen, Hühner, Pony und den lauten Esel mit Spitz- und Breitwegerich an. Danach konnten sie die Tiere aus kurzer Entfernung bis ins Detail zeichnen. „Die haben ja ganz unterschiedliche Augenformen und Pupillen“, erkannten sie dabei.

Zwischendurch wurden viele Tiere liebevoll hinter den Ohren gekrault, was auch half, dass sie bei uns blieben. Mit gegenseitigen Tipps und kleinen Zeichenhilfen gelang es den meisten Kindern sogar mehrere Tiere zu zeichnen. Je nachdem, wie die Tiere sich bewegten, wurden sie von vorne, hinten oder seitlich gezeichnet. Am Ende waren alle stolz und fanden den Zeichenunterricht im Freien ganz toll.

Barbara Karcher